Czaja & Paulusch

Exklusive Zwergzebu-Spezialitäten

Während Zeburinder in Asien die landwirtschaftliche Kulturlandschaft maßgeblich prägen, zählen die kleinwüchsigen Rinder in Deutschland zu den absoluten Exoten. Kein Wunder, denn ihre Genetik prädestiniert sie für tropische Klimazonen. Dennoch kann die Zebuzucht in Deutschland durchaus gelingen, wenn die Bedingungen und die Hingabe des Züchters stimmen. Der beste Beweis dafür ist Nils Peter Czaja, der im brandenburgischen Zossen schon seit vielen Jahren Zebus hält. Aus der Landschaftspflege-Aufgabe der Rinder hat sich mittlerweile ein neues Standbein entwickelt: Zeburind als seltene Delikatesse. Mit Fleischsommelier Ronny Paulusch hat Czaja lange an der Fleisch-Veredelung getüftelt. Nun ist ein absolut einzigartiges Produkt entstanden.

Es klingt auf den ersten Blick alles sehr ungewöhnlich: Zebus sind nicht für eine besonders hohe Fleischqualität bekannt – von einer guten Fleischausbeute ganz zu schweigen. Die Tiere sind die wohl kleinste Rinderrasse der Welt, sie wachsen langsam und sind eher scheu – ein Wildrind eben. Maximal herausfordernde Ausgangsbedingungen für einen Züchter, wenn er mit diesen Tieren eine Fleischproduktion bestreiten will. Doch Nils Peter Czaja hatte damals gute Gründe, sich für genau diese Zwergzebus zu entscheiden. Sein Land in Brandenburg ist karg und schwer zu bewirtschaften. Für die Zebus ist dieser Landstrich allerdings eine ideale Heimat – und die Tiere erledigen die Landschaftspflege ganz nebenbei. Eine Win-Win-Situation.

Doch Czaja ging es von Anfang an um mehr: Die Tiere, die so geschützt und naturbelassen aufwachsen, sollten auch angemessen veredelt werden. Dafür tüftelte Czaja über Jahre an idealen Haltungsbedingungen und am perfekten Schlachtalter. Den entscheidenden Hebel für eine besonders hohe Fleischqualität fand er schließlich im Faktor „emotionale Tiergesundheit“. Im Video erklärt er ausführlich, was der damit meint. In Verbindung mit dem langsamen Wachstum und einem entsprechend hohen Schlachtalter (bis zu 20 Jahre Lebenszeit) entstand jenes Basisprodukt, was Reifespezialist Ronny Paulusch auf den Plan rief. Im Fokus: Der Buckel der Zebus – also jenes bindegewebs- und fettreiche Stück, dass so charakteristisch für die Rasse ist.

In einem aufwändigen Prozess werden die Buckel, von denen es jedes Jahr nur eine Handvoll gibt, gepökelt, gewürzt, geräuchert und gereift. Am Ende steht ein Buckelschinken vom Zebu, der das Prädikat „Delikatesse“ verdient: Mit einer extremen Marmorierung, entsprechend viel Schmelz, einer edlen Aromatik mit dezenten Rauchtönen und echtem Seltenheitswert. Die verschwindend kleine Menge an Buckeln, die bei Czaja (und in ganz Deutschland) pro Jahr anfällt, erklärt den Preis des Buckelschinkens. „Das ist einfach etwas sehr Seltenes und Besonderes – so sollte man es auch zelebrieren,“ sagt Paulusch über die Neu-Entwicklung. Den Schinken gibt es exklusiv auf dem Fleischglück-Marktplatz zu kaufen.

Die drei Säulen auf dem Weg zu den Zebu-Spezialitäten von Czaja & Paulusch

1. Landschaftspfleger auf kargem Land

Karge Landschaft und asiatische Steppenrinder: Eine Symbiose, die auf den ersten Blick nicht nach Deutschland passt und doch in Brandenburg hervorragend funktioniert. Hier verbinden sich Landschaftspflege und Tierzucht auf höchstem Niveau.

2. Emotionale Tiergesundheit

Czajas Tiere leben im natürlichen Herdenverbund, sodass Kälber bei ihren Müttern bleiben können. Die Tiere werden sehr alt und dürfen ihre halbwilde Veranlagung ausleben. Das sorgt für ein niedriges Stresslevel und „emotionale Tiergesundheit“, wie Czaja es nennt.

3. Experten für Fleischreifung

Mit Ronny Paulusch hat sich Czaja einen Reife-Experten ins Boot geholt, der aus einem besonderen Basis-Produkt ein Endprodukt mit Welt-Niveau erzeugen kann. Der Buckelschinken, den die beiden produzieren, gehört zu den exklusivsten Fleisch-Spezialitäten Deutschlands.

Dieses Produkt wurde der Wunschliste hinzugefügt:
Meine Wunschliste
Dieses Produkt wurde dem Warenkorb hinzugefügt:
Mein Warenkorb